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Auf jeden Fall gilt für Jung und Alt, bei einem alltäglichen Notfall sofort die Feuerwehr über den Notruf 112 rufen!
Im Themenbereich - Bevölkerungsschutz – konnten die Besucherinnen und Besucher Tipps und Hinweise über die modernen Möglichkeiten der Warnung der Bevölkerung mit Mobiltelefonen bekommen. Was kann das modulare Warnsystem des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (bbk) mit den Apps NINA oder KATWARN leisten. Wie bekommen Senioren, die keine modernen Kommunikationsmittel haben, überhaupt an Kriseninformationen her. Was bedeuten in unserer heutigen Zeit die Sirenensignale. War der sehr eindringliche Sirenenheulton in den 1980er Jahren das Zeichen für Luftalarm, war damit das Aufsuchen eines Schutzraumes oder Kellern geboten. Senioren kennen das noch. Heute bedeutet der Heulton was ganz anderes. Nicht in den Keller gehen, besonders bei akuter Hochwasserlage, sondern das Radio mit dem Regionalsender (bei uns SR1) einstellen, Informationen abrufen und auf Hinweise der Behörden warten.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bbk hat einen Ratgeber für die Vorsorge in der Krise herausgegeben. Über 250 dieser Informationsbroschüren und noch viel mehr Informationsmaterial zu allen Themen wurden ausgegeben. Die Schrift des bbk kann im Internet auch kostenfrei heruntergeladen werden.
https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html
Wie wichtig eine gewisse eigene Vorsorge in der Krise sein kann, zeigte der lang andauernde, großflächige Stromausfall im Januar dieses Jahres in Berlin. Dabei sah man, welche Bedeutung auch eine funktionierende Nachbarschaftshilfe in der Krise hat, besonders für Senioren, die auf Unterstützung angewiesen sind.
Es darf niemand alleine gelassen werden!
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