Presse- & Öffentlichkeitsarbeit





Datum:01.06.2026
Uhrzeit:23:09 -
Löschbezirk:Eppelborn
Einsatzart:Fehlalarm
Eingesetzte Fahrzeuge:Feuerwehr Illingen (), ABC-Erkunder (), Polizei (), MTW (1-18), TLF 16/25 (1-23), RW (1-52)


Unklare Geruchsbelästigung in der Pastor-Vogt-Straße | Montag, 01.06.2026


Vorschau
Der Einsatzleiter mit seinem Führungsassistenten am Einsatzleitwagen
Eppelborn. In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde der Löschbezirk Eppelborn um 23:09 Uhr zu einer unklaren Geruchsbelästigung in die Pastor-Vogt-Straße alarmiert. Bereits während der Alarmierungs- und Ausrücke Phase meldete sich ein Anwohner des betroffenen Straßenzuges bei der Integrierten Leitstelle und teilte mit, dass er aktuell grille und sich frage, ob sein Grillfeuer möglicherweise der Grund für die Alarmierung sei.

Neben dem Löschbezirk Eppelborn wurden vorsorglich auch der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Illingen sowie der in Wustweiler stationierte CBRN-Erkunder alarmiert. Hintergrund hierfür ist, dass sich der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Eppelborn derzeit aufgrund eines technischen Defekts in der Werkstatt befindet und der ELW der Feuerwehr Illingen die Vertretung übernimmt. Der CBRN-Erkunder wird bei solchen Einsätzen hinzugezogen um eventuelle Schadstoffe in der Luft zu messen und zu detektieren.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte im Bereich der Pastor-Vogt-Straße tatsächlich ein deutlicher Brandgeruch wahrgenommen werden. Dieser erinnerte eher an verbrannten Kunststoff oder Gummi als an ein gewöhnliches Grillfeuer. Eine umgehend eingeleitete fußläufige Erkundung sowie die Befragung von Anwohnerinnen und Anwohnern brachten jedoch zunächst keine Erkenntnisse über die Ursache des Geruchs. Insbesondere konnte kein Schadensfeuer festgestellt werden.

Um auszuschließen, dass sich irgendwo in der näheren Umgebung ein bislang unentdeckter Brand entwickelt hatte, wurde die Drohneneinheit der Feuerwehr Eppelborn zur Einsatzstelle nachalarmiert. Zufälligerweise führte auch die Feuerwehr Illingen auf einem Ergänzungsfahrzeug zu ihrem Einsatzleitwagen eine Drohne samt Bedienpersonal mit, sodass beide Systeme gemeinsam zur Erkundung eingesetzt werden konnten.

Mithilfe moderner Wärmebildtechnik wurde die Umgebung aus der Luft nach möglichen Wärmequellen abgesucht. Dabei konnte außer der Feuerstelle des zuvor genannten Anwohners keine weitere auffällige Wärmequelle festgestellt werden. Auch eine Überprüfung des Grillfeuers im Beisein der Polizei ergab keine Hinweise darauf, dass dort unzulässige Materialien oder Abfälle verbrannt worden waren.

Da trotz umfangreicher Erkundungsmaßnahmen keine Gefahrenlage festgestellt werden konnte und der wahrgenommene Brandgeruch im Laufe des Einsatzes vollständig nachließ, wurde der Einsatz gegen 01:00 Uhr beendet.

Der ebenfalls alarmierte CBRN-Erkunder, dessen Messtechnik Schadstoffe in der Umgebungsluft nachweisen kann, musste nicht mehr eingesetzt werden.

Im Einsatz befanden sich insgesamt 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ein Kommando der Polizei.

Die Feuerwehr Eppelborn bedankt sich insbesondere bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Unterstützung und das Verständnis während der Erkundungsmaßnahmen in der Nachtzeit.


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Der Einsatzleiter mit seinem Führungsassistenten am Einsatzleitwagen






Die Drohne der Feuerwehr Eppelborn im Einsatz






Auch die Drohneneinheit der Feuerwehr Illingen war im Einsatz in der Pastor-Vogt-Straße












Drohnenpilot und Luftbildauswerterin im Einsatz






Lagedarstellung der Drohnenluftbilder im Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) - Anhänger der Feuerwehr Eppelborn






Einsatzbesprechung der Einheitenführer der Drohneneinheiten Eppelborn und Illingen zusammen mit dem Einsatzleiter in der Pastor-Vogt-Straße




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