
Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt – Zehn Wohnhäuser evakuiert

Die Arbeiter auf der Baustelle reagierten schnell und versuchten, die beschädigte Leitung mit einem Holzkeil provisorisch zu verschließen. Während dieser Maßnahmen atmete einer der Arbeiter größere Mengen Gas ein und klagte anschließend über Atemnot.
Die eintreffenden Einsatzkräfte sperrten den Gefahrenbereich weiträumig ab und leiteten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen ein. Insgesamt mussten zehn Wohngebäude evakuiert und die Bewohner aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich gebracht werden. Parallel führte die Feuerwehr Messungen durch, um eine mögliche Ausbreitung des Gases zu überwachen.
Zur Unterstützung war auch der ABC-Erkunder des Landkreises Neunkirchen mit umfangreicher Messtechnik im Einsatz. Ebenfalls alarmiert wurde der zuständige Energieversorger.
Der betroffene Arbeiter wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.
Nachdem der Energieversorger die beschädigte Gasleitung abgesperrt hatte, kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Gebäude durch weitere Messungen auf mögliche gefährliche Gaskonzentrationen. Erst nachdem keine Gefahr mehr festgestellt werden konnte, durften die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren.
Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder. Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft. Als einziges amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.
ABC-Erkunder

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