
Ungewöhnlicher Einsatz: Brand einer 20kV-Leitung

Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Lage: An einem Isolator einer Freileitung war ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der anliegenden Hochspannung von rund 20.000 Volt war ein direktes Eingreifen für die Feuerwehr zunächst nicht möglich. Parallel zum Einsatz war daher auch der zuständige Energieversorger verständigt.
Um eine Ausbreitung des Feuers durch herunterfallende Funken zu verhindern, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf Sicherungsmaßnahmen. Herabfallendes, bereits brennendes Material wurde abgelöscht und die umliegende Vegetation rund um den Mast großflächig gewässert. So konnte verhindert werden, dass sich die Flammen auf angrenzende Flächen ausbreiten.
Nachdem der Energieversorger die betroffene Leitung stromlos geschaltet hatte, entspannte sich die Lage. Infolge notwendiger Umschaltarbeiten kam es jedoch kurzfristig zu einem Stromausfall in Teilen der Umgebung.
Der Einsatz war für die Feuerwehr nach rund einer Stunde beendet.
Die hier veröffentlichten Angaben geben den Sachverhalt vereinfacht wieder. Sie können von den Angaben im Einsatzbericht abweichen und haben daher keine rechtliche Aussagekraft. Als einziges amtliches Dokument dient nur der schriftliche Einsatzbericht des Einsatzleiters.
Energieversorger

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