
Besuch des Rotary Clubs Eppelborn Illtal beim Löschbezirk Eppelborn

Im Rahmen der Einführung erläuterte Couturier den Aufbau der Feuerwehr, die Organisation innerhalb des Löschbezirks Eppelborn sowie die Abläufe bei einer Alarmierung. Besonders für die anwesenden Gäste, die größtenteils keine Feuerwehrerfahrung hatten, war es interessant zu erfahren, wie schnell und koordiniert Einsätze vorbereitet und durchgeführt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war die zunehmende Digitalisierung im Feuerwehrwesen, die routiniert von Jörg Olliger, dem Leiter der TE Drohne vorgestellt wurde. Dabei erhielten die Rotarier einen Einblick in moderne Einsatzunterstützungssysteme wie Alarmmonitore und Tablets, die inzwischen eine wichtige Rolle bei der Einsatzvorbereitung spielen. Sie ermöglichen den Einsatzkräften bereits auf dem Weg zum Einsatzort wichtige Informationen abzurufen und sich optimal auf die Lage vorzubereiten.
Auch der Übungsbetrieb und die Vernetzung im Katastrophenschutz, insbesondere die Arbeit der Befehlsstelle, wurden vorgestellt. Hier wurde deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit, Kommunikation und regelmäßiges Training für den erfolgreichen Einsatz sind.
Besonderes Interesse weckte die Taktische Einheit Drohne (TE Drohne) des Löschbezirks. In einer kurzen Vorstellung wurde die noch vergleichsweise junge Einheit präsentiert. Die Drohne kommt unter anderem bei der Personensuche, bei der Lageerkundung aus der Luft oder bei größeren Schadenslagen zum Einsatz. Die Technik kann Einsatzleitungen wertvolle Informationen liefern und so wichtige Unterstützung bei Entscheidungen bieten.
Im Anschluss konnten die Gäste die Technik aus nächster Nähe betrachten. In der Fahrzeughalle waren verschiedene Stationen aufgebaut. Am Informations- und Kommunikationsbereich präsentierte Jörg Olliger die Drohne und erklärte ihre Funktionsweise sowie die Einsatzmöglichkeiten. Parallel dazu führten Mitglieder des Löschbezirks und die Gerätewarte durch die Halle und stellten Fahrzeuge, Maschinen und Geräte der Feuerwehr vor.
Viele der Rotarier nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen – etwa zur Ausbildung der Feuerwehrleute, zur Technik oder zum Ablauf eines Einsatzes. Für viele Besucher war es beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtliches Engagement und Ausbildung hinter der Arbeit der Feuerwehr stehen.
Zum Abschluss der Veranstaltung richtete Löschbezirksführer Jochen Couturier einige Schlussworte an die Gäste und bedankte sich für das große Interesse an der Arbeit der Feuerwehr.
Eine besondere Geste hatte der Rotary Club ebenfalls im Gepäck: Die Rotarier überreichten dem Löschbezirk einen Scheck über 500 Euro zur Unterstützung der Jugendarbeit der Feuerwehr. Diese Spende soll insbesondere der Nachwuchsförderung zugutekommen und die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen.
Für alle Beteiligten war der Abend eine gelungene Veranstaltung – informativ, interessant und ein wertvoller Austausch zwischen Feuerwehr und engagierten Bürgern der Region.
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