FEUERWEHR EPPELBORN
Donnerstag, 22.01.2026 19:29
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Samstag, 03.01.2026
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René Finkler
FEUERWEHR AKTUELL

Jahreshauptversammlung im Löschbezirk Habach

Bild: Jahreshauptversammlung im Löschbezirk Habach

Habach. Gleich zu Jahresbeginn, am 03.01.2026 führte der Löschbezirk Habach seine Jahreshauptversammlung durch. Neben den einundzwanzig von aktuell zweiundzwanzig aktiven Mitgliedern konnte Löschbezirksführer auch noch Ehrengäste begrüßen, welche der Einladung folgten. Anwesend waren der Bürgermeister der Gemeinde Eppelborn Dr. Andreas Feld, der stellvertretende Wehrführer Thorsten Fuchs, Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack, der Landesjugendbeauftragte Christoph Gillmann sowie Ortsvorsteher Peter Dörr und der Ehrenlöschbezirksführer und Vorsitzende des Fördervereins der Freiw. Feuerwehr Eppelborn - LBZ Habach e.V. Engelbert Ruschel.

Im Rahmen der Berichte wurde das Jahr statistisch Revue passieren gelassen. So wurden im Jahr 2025 19 Einsätze abgearbeitet und 22 Übungen durchgeführt. Zudem wurden 25 Brandsicherheitswachen und Ordnungsdienste von den Habacher Wehrleuten geleistet.

Im Bereich der Aus- & Fortbildung wurden 19 Lehrgänge auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene besucht.

Besonders hervorzuheben war die Durchführung der Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Eppelborn sowie eine groß angelegte Einsatzübung am Haus Hubwald. Hier wurden enorm viele Stunden in die Vor- & Nachbereitung investiert. Die Aufarbeitung der Übung am Haus Hubwald mit einhergehender Einsatzplanung wird auch noch intensiv Zeit im Jahr 2026 beanspruchen.

Weiterhin wurde im Berichtsjahr 2025 eine Doppelgarage am Feuerwehrgerätehaus Habach durch den Löschbezirk errichtet. Dieses Projekt wurde durch den Förderverein der Freiw. Feuerwehr Eppelborn - LBZ Habach e.V., die Gemeinde Eppelborn, die Vereinsgemeinschaft Habach und durch zahlreiche Einzelspenden unterstützt.

Im Rahmen der Grußworte dankte Bürgermeister Dr. Andreas Feld den Einsatzkräften die zahlreiche Stunden für den Feuerwehrdienst leisten. Die Übung am Haus Hubwald habe er selbst vor Ort mitverfolgt und konnte sich vom guten Leistungsstand der Wehr überzeugen. Er hob den besonderen Stellenwert und das Ansehen der Feuerwehr in der Bevölkerung hervor. Zudem teilte der Chef der Wehr mit, dass aktuell die Erstellung eines Brandschutzbedarfsplans durch einen externen Dienstleister in Arbeit ist. Mit dem Brandschutzbedarfsplan ist nach aktuellem Stand im 3. Quartal zu rechnen. Auch die Brandwachengelder für Brandsicherheitswachen wurden zum 01.01.2026 angepasst, sodass diese sich nun nach dem gesetzlichen Mindestlohn richten.

Auch der stellvertretende Wehrführer Thorsten Fuchs dankte den Einsatzkräften für ihr Engagement, das auch im Löschbezirk Habach über die Grenzen des Löschbezirkes hinaus geht.

Der Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack schloss sich den dankenden Worten an und informierte noch über die bereits getätigten und noch bevorstehenden Anschaffungen im Material über den Landkreis Neunkirchen.

Zuletzt ergriff Ortsvorsteher Peter Dörr das Wort und sprach den Dank im Namen des Ortsrates und der Habacher Bevölkerung aus. Der Löschbezirk Habach ist mehr wie nur eine Institution zur Gefahrenabwehr. Er ist auch ein fester Bestandteil im Habacher Vereinsleben.

Unter dem letzten Tagesordnungspunkt wurden noch Anfragen und Informationen abgearbeitet.
Unter anderem wurde das Thema des Räumens von Schnee sowie das Entfernen von Laub an und um die Feuerwehrgerätehäuser angesprochen. Hier teilte Dr. Feld mit, dass aktuell an einer Lösung für einen sicheren Zu- und Abgang an den Feuerwehrgerätehäusern gearbeitet wird.

Bevor die Sitzung geschlossen wurde, standen noch Ehrungen für langjährige Mitglieder aus.

So wurde der Oberfeuerwehrmann Andreas Ney durch den Bürgermeister für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Hauptfeuerwehrmann Maik Hornetz wurde durch das Land, vertreten durch den Kreisbrandinspekteur, mit dem silbernen Ehrenzeichen am Bande für 35 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Zu guter Letzt stand noch eine ganz besondere Ehrung auf dem Plan.

Dem Brandmeister Helmut Ruschel wurde durch die saarländische Jugendfeuerwehr die Ehrennadel in Silber für besondere Verdienste im Bereich der Jugendfeuerwehr verliehen. In einer Laudatio an den zu Ehrenden Ruschel gab Löschbezirksführer René Finkler einen Rückblick über den Werdegang von Helmut Ruschel, welcher zum Jahreswechsel in die Alterswehr wechselte.

Helmut Ruschel trat 1972 als Gründungsmitglied im Alter von 12 Jahren in die Jugendfeuerwehr Habach ein. Im Jahr 1978 wechselte er in den aktiven Feuerwehrdienst und übernahm sofort die Position des stellvertretenden Jugendbeauftragten im Löschbezirk. Bereits sechs Jahre später im Jahr 1984 übernahm er das Amt des Jugendbeauftragten und führte dies durchgehend bis zum Jahr 2009 aus.

Während dieser Zeit nahm Helmut Ruschel unter anderem zeitweise die Aufgabe des Funkwartes wahr und von 1995 bis 2006 das Amt des stellvertretenden Löschbezirksführers unter seinem Bruder Engelbert Ruschel, welcher das Amt des Löschbezirksführers Inne hatte.

Nach nun 53 Jahren Mitgliedschaft, davon 47 Jahren aktivem Einsatzdienst, wechselt Helmut Ruschel in die Alterswehr und tritt somit in den Feuerwehrruhestand ein.

Unter tosendem Applaus der Versammlung wurde Helmut Ruschel durch den Landesjugendbeauftragten Christoph Gillmann die Ehrennadel und durch René Finkler eine Dankesurkunde des Löschbezirkes sowie ein Geschenk überreicht.